Die ersten Beschäftigungspakte wurden 1997 in vier österreichischen Bundesländern (Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Wien) als Pilotprojekte im Rahmen des Programmes der Europäischen Union "Territorial Employment Pact" (TEP) eingerichtet.

Territoriale Beschäftigungspakte (TEPs) sind vertraglich vereinbarte regionale Partnerschaften zur Verknüpfung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik mit anderen Politikbereichen, um zur Verbesserung der Arbeitsmarktlage in den Regionen beizutragen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit soll die Erhöhung der Wirksamkeit und Effizienz des Mitteleinsatzes, die Verbesserung der Betreuung bestimmter Zielgruppen, die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sicherung von Fördermitteln für die Region und die nachhaltige Sicherung des Lebensraumes bewirken.

Aufbauend auf die positiven Erfahrungen der Pilotprojekte entschied die österreichische Bundesregierung im Jahr 1998 den weiteren Aufbau und die Umsetzung der TEPs in ganz Österreich zu unterstützen, um damit die Implementierung des Nationalen Reformprogramms (NRP) für Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen. Die österreichischen Bundesländer begrüßten die Initiative. Seit 2001 sind in allen neun österreichischen Bundesländern TEPs auf Landesebene etabliert.

Der "erste" NÖ Beschäftigungspakt wurde im Jahr 1999 entwickelt und trat mit Beginn des Jahres 2000 bis 2004 in Kraft. Diesem folgten weitere Verlängerungen (1.Verlängerung 2004-2006; 2.Verlängerung 2007-2010; 3.Verlängerung 2011-2013 und 4. Verlängerung 2014).

Aktuell steht der NÖ Beschäftigungspakt in einer weiteren Periode, in der unter anderem auf die Schwerpunkte des Operationellen Programmes des Europäischen Sozialfonds 2014 bis 2020 Bedacht genommen wird.
Was sich die Partnerschaft des NÖ Beschäftigungspaktes für die Jahre 2015 bis 2020 zum Ziel setzt, sei im Folgenden näher erläutert. .