[Startseite] - [geseBo]

Warum geseBo?
geseBo - geschlechtssensible Berufsorientierung

Die Berufswahl ist ein wichtiger Faktor für die späteren Chancen am Arbeitsmarkt. Dabei bestehen Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Daher ist die geschlechtssensible Berufsorientierung auch ein zentrales Anliegen innerhalb des NÖ Beschäftigungspaktes.

- geseBo - Kurzinformation (pdf)

- geseBo-Situation in Österreich (Word-doc)


Was will geseBo
  • geseBo ist ein Pilotprojekt, in dem Erfahrungen zur geschlechtssensible Berufsorientierung gesammelt werden.
  • Diese Erfahrungen werden in die Aus- und Weiterbildung von BO-Lehrpersonen einbezogen. Dadurch ist eine nachhaltige Verankerung der Pilot-Erfahrungen garantiert.
  • Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, schauspielerisch die Berufswahl zu thematisieren.
  • Unternehmen haben die Möglichkeit, potenzielle Lehrlinge kennenzulernen.

Umsetzung von geseBo
Da geschlechtsspezifische Ungleichheiten am Arbeitsmarkt durch die Berufswahl entstehen, versuchte geseBo im Wintersemester 2003/2004 an der Hauptschule Langenlois in einer vierten Klasse und an der Hauptschule Weitersfeld in einer dritten Klasse in drei Workshops Mädchen und Burschen frühzeitig für die Auswirkungen der Berufswahl zu sensibilisieren und breitere Perspektiven für die Berufswahl aufzuzeigen.
Vor Beginn der Workshops führten wir eine Fragebogenerhebung bei den SchülerInnen durch, um zu sehen, wo sie bei ihrem Berufswahlprozess stehen und ob dabei geschlechtsspezifische Unterschiede zu erkennen sind.

- geseBo Fragebogen (Word-doc)

- geseBo-Ergebnisse der Befragung (Word-doc)

Insgesamt wurden in jeder Schule drei Workshops durchgeführt:
Der erste Workshop war ein dreiteiliger Sensibilisierungsworkshop. Der erste Teil bestand aus einem Faktenquiz zum Arbeitsmarkt, das den SchülerInnen Unterschiede von Frauen und Männern in ihrer beruflichen Situation näher bringen sollte. Im zweiten Teil setzten sich die SchülerInnen mit den Berufen ihrer Eltern auseinander und veranschaulichte die Segregation am Arbeitsmarkt. Danach folgte die „24 Stunden Uhr“, die eine zukünftige Lebensplanung der Mädchen und Burschen zum Thema hatte.
(geseBo Faktenquiz zum Arbeitsmarkt (ppt))

Im Theaterworkshop hatten die SchülerInnen Gelegenheit, Berufe darzustellen und in geschlechtsuntypische Rollen zu schlüpfen. -> sog.theater

Imdritten Workshop stand das Thema Unternehmen im Mittelpunkt. Nach einem zweiten Faktenquiz war in diesem Workshop die Personalleiterin von DYNEA Austria, Fr. Andrea Linsmeier zu Gast. Sie stellte den SchülerInnen DYNEA vor und berichtete von untypischen Erwerbskarrieren – von Frauen, die im Chemielabor oder auch in der Produktion der Chemiefabrik arbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Workshops lag auf gleichstellungsorientierten Maßnahmen von Unternehmen.
(geseBo Faktenquiz 2 (ppt))

Alle drei Workshops wurden dokumentiert, begleitend beobachtet und ein Feedback von den SchülerInnen und den Berufsorientierungs-Lehrerinnen eingeholt.
(geseBo-die 3 Workshops (Word-doc))

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit soll geseBo auch in die Aus- und Weiterbildung von LehrerInnen Eingang finden. Das ist unser Schwerpunkt 2004. Als ein erster Versuch dazu wurde im Herbst 2003 der erste Workshop auch mit Studierenden der Pädak Erzdiözese St. Pölten in Krems durchgeführt. Danach wurde eine Befragung der Studierenden durchgeführt.

- gesebo Fragebogen Pädak (pdf)

- geseBo-Workshops und Ergebnisse (Word-doc)


An wen richtet sich geseBo?
... an Schülerinnen und Schüler
... an interessierte Eltern und Bekannte
... an BO-Lehrpersonen, andere intressierte Lehrpersonen und die Schulleitung
... an Unternehmen
... an Pädagogische Akademien

Weiterführende Links zum Thema




NÖ Beschäftigungspakt
Verein Jugend und Arbeit
A- 3100 St. Pölten
Landhausplatz 1
http://www.noetep.at/
niederösterreich